Verein für Internationale Jugendarbeit

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Aktuelles

700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in der Diakonie

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Der vij zählt als Fachverband zur Diakone und arbeitet als evangelischer Frauenverein ökumenisch und international. Zum vij-Netzwerk gehören der vij-Bundesverein, 10 Landes- und 19 Ortsvereinen in Deutschland sowie im Ausland 5 Frauen-Beratungsstellen in Osteuropa und 1 Beratungsstelle in Paris. Laut der Statistik von 2010 hat der vij etwa 260 Mitarbeiterinnen. Davon ist die Hälfte 130 ehrenamtlich tätig. Das Ehrenamt in den vij-Vereinen bezieht sich vor allem auf die Vorstands-, Beratungs- und Betreuungsarbeit.

Zum Jahresthema 2011 eine Pressemitteilung des Diakonischen Werks der EKD e.V.:

Berlin, 13. Dezember 2011

Rund 700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in Einrichtungen und Diensten der Diakonie. Dies ist das erfreuliche Ergebnis einer repräsentativen Studie des Diakonie Bundesverbandes. Nahezu zwei Freiwillige kommen auf jeden der 453.000 Mitarbeitenden der Diakonie. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist damit weitaus größer als bislang angenommen.

Die Befragung zum freiwilligen Engagement unter 1.500 Einrichtungen und Diensten der Diakonie sowie 1.000 freiwillig Engagierten ergab zudem ein typisches Profil: die freiwillig engagierten Menschen in der Diakonie sind zumeist weiblich, älter als 60 Jahre und im Ruhestand, verheiratet, bereits längere Zeit und im Schnitt bis zu zehn Stunden monatlich freiwillig tätig.

In nahezu jedem Arbeitsfeld in der Diakonie sind Freiwillige engagiert, am häufigsten in der Altenhilfe, in Bereichen für Menschen in besonderen Lebenssituationen, zum Beispiel der Obdachlosenhilfe oder in der Behindertenhilfe.

"Wir wissen, wie wichtig freiwilliges Engagement für unsere diakonische Arbeit ist", sagt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier am Dienstag in Berlin. Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit hatte der Diakonie Bundesverband freiwilliges Engagement zu seinem Jahresthema 2011 gemacht. Dadurch dankte die Diakonie allen Menschen, die sich in Diakonie, Kirche und Gesellschaft freiwillig engagieren.

Auf der Abschlussveranstaltung des Jahresthemas in Berlin werden die Ergebnisse der Studie zum freiwilligen Engagement in der Diakonie präsentiert. "Vor allem die aktiven Menschen in unserer Gesellschaft, die freiwillig Engagierten, verändern unsere Gesellschaft laufend - bewusst oder unbewusst. Gerade die Diakonie ist seit ihrer Gründung nicht denkbar ohne ehrenamtliches Engagement und die Freiwilligentätigkeit", betont Stockmeier.

Die Studie ergab auch: Lilo Foldenauer, freiwillige Stadtteil-Assistentin in Stuttgart und Gesicht der Diakonie-Kampagne zum Jahresthema 2011, entspricht dem "Prototyp" der Diakonie-Freiwilligen. Ein Video über Lilo Foldenauer finden Sie unter http://www.youtube.com/diakonie

Weitere Informationen über die Aktivitäten zum Jahresthema finden Sie unter www.diakonie-engagement.de

Hinweis für Redaktionen: Die Ergebnisse der Studie zum freiwilligen Engagement in der Diakonie werden demnächst als Diakonie Text veröffentlicht und finden sich dann unter diakonie.de. Bis dahin kann die Präsentation von der Abschlussveranstaltung in der Diakonie-Pressestelle angefordert werden.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Sarah Schneider

Pressestelle, Zentrum Kommunikation
Telefon +49 30 83001-130 | Fax +49 30 83001-135
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Diakonisches Werk der EKD e.V.
Reichensteiner Weg 24 | 14195 Berlin | Telefon +49 30 83001-0 | Fax +49 30 83001-222

 

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

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Neue Projekte des Vereins für Internationale Jugendarbeit e.V. bekämpfen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung von Frauen

Anlässlich des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November, solidarisiert sich der Verein für Internationale Jugendarbeit e.V. (vij) gemeinsam mit anderen Frauenverbänden mit Frauen in aller Welt, die Gewalt gegen Frauen bekämpfen oder darunter leiden. Mit seinen neuen Projekten setzt der vij ein Zeichen gegen Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung sowie der Zwangsprostitution, besonders für Frauen aus Osteuropa.

„Vor fast 130 Jahren wurde unser Verein gegründet, um junge Frauen unterwegs vor Zwangsprostitution oder Arbeitsausbeutung als Dienstbotinnen zu schützen. Es ist erschütternd, dass von diesem Schicksal immer noch viele Frauen betroffen sind – heute, mitten in unserem Land“ benennt die Bundesvorsitzende des Vereins für Internationale Jugendarbeit e.V., Sigrid Schneider-Grube, den zentralen Gedanken des Vereins.

Informationen, Beratung und Begleitung in den Fachberatungsstellen in Stuttgart (Fraueninformationszentrum FIZ), München oder Nürnberg (Jadwiga) sollen junge Frauen im Migrationsprozess davor schützen, von Menschenhändlern ausgebeutet zu werden. Viele junge Frauen aus Osteuropa verlassen aus Geldnot und Perspektivlosigkeit ihr Land und suchen in Deutschland über Jobangebote im Internet ihr Glück. Statt wie versprochen in der Gastronomie müssen sie jedoch in sogenannten Sauna-Clubs als Zwangsprostituierte arbeiten und werden um ihren Lohn betrogen. Das im Juni gestartete vij-Projekt „Orientation, Perspective and European Network for young women“ – kurz „OPEN for young women“ setzt auf Prävention durch Beratung vor Ort. „Ob Au-pair, Studium oder Arbeitsmöglichkeiten - die jungen Frauen sollen wissen, welche realistischen Möglichkeiten sie in Deutschland haben, um seriös Geld zu verdienen oder eine Ausbildung zu machen. Diese Informationen brauchen sie schon in ihrem Heimatland“, so Esther Peylo, stellvertretende Bundesvorsitzende des vij. Deshalb finanziert der vij Beratungsstellen in Rumänien, Russland und der Ukraine und stärkt junge Frauen, um sich gegen Gewalt schützen zu können.

Kontakt und Auskunft :
Helga Riebe: Tel. 069 46939701 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

vij Frankfurt feiert125-jähriges Bestehen

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Der Verein für Internationale Jugendarbeit (vij), Ortsverein Frankfurt am Main, begeht am Montag den 7. November 2011 in der Evangelischen Christuskirche in Oberursel sein 125-jähriges Jubiläum.  Das Programm beginnt um 19 Uhr mit einem Festakt.

Der vij Frankfurt hat vielfältige gesellschaftspolitische Veränderungen erlebt und sich immer wieder mit seinen Angeboten an aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen ausgerichtet. Beim Projekt JUSTAment geht es um die Investition in die Zukunft junger Menschen. Dabei entwickelt ein kleines Team ein Konzept und implementiert dieses in Schulen, das bereits über den regionalen Wirkungskreis auf bundesweiter Ebene höchste Anerkennung findet.

Engagiert und situationsgerecht unterstützen SeniorPartner Jugendliche in ihrer persönlichen Weiterentwicklung und wirken als Mentoren, während das Projekt im Dialog mit allen Beteiligten und Unterstützern dynamisch weiter entwickelt wird.

 

Bundesverdienstkreuz für Irene Adolph

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Erste Vorsitzende des Vereins für Internationale Jugendarbeit Bad Hersfeld erhält Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeiten.

Am Dienstag den 27. September, wurde Irene Adolph in Bad Homburg von Staatsminister Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre langjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgezeichnet. Irene Adolph engagiert sich seit vielen Jahrzehnten zum Wohle anderer. Seit 1983 ist sie 1. Vorsitzende des Vereins für Internationale Jugendarbeit – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Frauen - Bad Hersfeld.

Die Bundesvorsitzende des Vereins für Internationale Jugendarbeit, Sigrid Schneider, und die Bundesgeschäftsführerin Helga Riebe waren bei der Preisverleihung zugegen. Frau Schneider-Grube lobte das einzigartige, vorbildliche, soziale und diakonische Engagement von Irene Adolph sowie ihren großen Einsatz für die Integration von ausländischen Familien und deren Kinder. Sie bezeichnete Irene Adolph als eine beispielhafte zivilgesellschaftliche Akteurin, deren Dienst in christlicher Nächstenliebe und Verantwortung begründet ist. Dazu Schneider-Grube: „Man spürt ihr an, dass sie Glück empfindet, wenn sie Menschen, insbesondere Kindern helfen kann. Wir brauchen mehr solche Frauen für unsere örtliche, bundesweite und internationale Verbandsarbeit.“

Die Arbeitsgebiete von Irene Adolph umfassen Schulaufgabenhilfe für ausländische Kinder, Erholungsmaßnahmen für weißrussische Kinder aus Tschernobyl sowie Betreuungs- und Beratungsdienste. Sie ist Mitglied in verschiedenen Gremien im Landkreis und des evangelischen Kirchenkreises Hersfeld. Außerdem war sie Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Wohlfahrtsorganisationen in Bad Hersfeld. Noch heute vertritt sie den Verein und den Kirchenkreis Hersfeld in der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck. Zwei Jahrzehnte beteiligte sie sich an der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Bahnhofsmission ihres Wohnortes und verantwortet seit fast dreißig Jahren das jährliche internationale Freundschaftsfest in Bad Hersfeld.

 


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