Auf seiner ordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2010 in Kassel verabschiedete der Bundesverein des Vereins für Internationale Jugendarbeit (vij) zwei seiner treuesten Mitstreiterinnen und begrüßte zwei Neuzugänge.
Der Bundesverein bedankte sich bei Gabriele Rentrop aus Bonn, die 30 Jahre dem Vorstand angehörte, von 1988 bis 1993 als erste Vorsitzende. Ebenso bei Hanne Braun vom Landesverein Württemberg in Stuttgart, die seit 1993 als stellvertretende Vorsitzende für den Verein tätig war. Für ihre langjährigen Verdienste um die Vereinsarbeit brachten alle Landes- und Ortsvereine den beiden Vorstandsfrauen ihre besondere Anerkennung zum Ausdruck.

Die Theologin Esther Peylo aus Stuttgart, seit 2009 Vorstand des Landesvereins Württemberg, übernimmt von nun an stellvertretend den Bundesvorsitz. Als weitere Beisitzerin wurde Gisela Prühs in den Vorstand gewählt, langjährige Beraterin in der Au-pair-Arbeit beim vij Düsseldorf. Wiedergewählt für eine zweite Amtsperiode wurde als Bundesvorsitzende Kirchenrätin i.R. Sigrid Schneider-Grube aus München, Ruth Wever vom vij-Landesverein Bayern als Schatzmeisterin und Regina Beine vom vij Bielefeld als Beisitzerin. Außerdem gehört Ute Volz aus Kassel dem Bundesvorstand an, delegiert als Vertreterin des Verbandes der Deutschen Evangelischen Bahnhofsmission e.V.
Der vij-Bundesverein ist ein traditionsreicher evangelischer Frauenverein und Fachverband der Diakonie. Für 11 Landes- und 19 Ortsvereine fungiert er als Dachverband. Der vij berät junge Frauen, die ins Ausland wollen, und unterstützt Frauen, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind. Dafür wurde der Verein vor 130 Jahren gegründet. In speziellen Fachberatungsstellen unterstützt und betreut er Migrantinnen und ihre Kinder sowie Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. In vier Städten gibt es internationale Jugendwohnheime für Studentinnen und Jugendliche in der Ausbildung. Er hilft Schülerinnen und Schülern sowohl bei schulischen Problemen als auch bei der beruflichen Orientierung. Neu sind Beratung, Vermittlung und Begleitung von pflegeunterstützenden Maßnahmen für Seniorenhaushalte.
Frankfurt, Oktober 2010








