Sie suchen das Glück in Deutschland und werden so leicht Opfer von Arbeitsausbeutung oder Zwangsprostitution. Um Menschenhandel vorzubeugen, gibt es das Projekt "OPEN for young women" vom Verein für Internationale Jugendarbeit (vij), ein Fachverband der Diakonie. Wie wichtig die Präventionsarbeit von "OPEN" ist, zeigt die Geschichte von zwei jungen Frauen aus Rumänien.

Die Zahl der Opfer von Menschenhandel in der EU steigt. Dies geht aus einem aktuellen Daten-Report der EU hervor. Rumänien ist eines der Hauptherkunftsländer. In der Grenzstadt Oradea hat der Verein für Internationale Jugendarbeit, ein Fachverband der Diakonie, das Projekt "OPEN for young women" ins Leben gerufen. "OPEN" berät junge Frauen, um sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit und andere Formen des Menschenhandels zu verhindern. Mehr dazu im Interview mit Ottilia Vura, Beraterin bei "OPEN" in Rumänien.